Beleben der Ortskerne, Radwegenetz, Förderung der Vereine, Kinder- und Jugendlichenbetreuung, Neubaugebiete, Sanierungsarbeiten an Gebäuden, Straßen und Kanal, Nahverkehr

Was ist das Ziel?

Ziel ist die Innenentwicklung in der gesamten Gemeinde erfolgreich voranzutreiben. Dazu zählen folgende Punkte:

  • Anreize schaffen, Altbestände zu sanieren und so die Ortskerne zu beleben
  • Radwegenetz ausbauen, sodass in absehbarer Zeit möglichst alle Gemeindeteile bis zum Ellertshäuser See über befestigte Radwege zu erreichen sind
  • Ausnahmslos alle Vereine unterstützen, um das Vereinsleben aufrecht zu erhalten
  • Kindergärten und ihre Träger bestmöglich unterstützen, indem gemeindliche Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden
  • Spielplatzkonzept weiterverfolgen und regelmäßige Instandsetzung sicherstellen
  • Treffpunkte für Jugendliche schaffen
  • Neubaugebiete erschließen und ausweisen
  • Sanierungen an Bestandsgebäuden vorantreiben oder alternative Räumlichkeiten schaffen
  • Sukzessive Sanierung der Straßen und Kanäle
  • Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) und Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) weiterführen
  • Erweiterung des ÖPNVs anstreben, sodass jede Stunde eine Fahrtmöglichkeit besteht

Wie können wir es umsetzen?

  • Ortskerne: Leerstände über Kanalgebühren ermitteln, gezielt Betroffene ansprechen und zu Fördermöglichkeiten beraten
  • Radwegenetz: Als Bestandteil des ILEKs priorisieren, Gespräche zusammen mit allen Beteiligten (Stadt Schweinfurt, Landkreis Schweinfurt, Jagdgenossenschaften, Bund Naturschutz, Nachbargemeinden und den Bürgern) führen, Spritzdeckenverfahren anwenden wenn es erfolgreich getestet wurde und andernfalls mit feinem Schotter oder Muschelkalk arbeiten, E-Bike-Ladestationen aufstellen
  • Vereine: Unnötige Gebühren abschaffen, um wichtiges Instrument für das Zusammenleben, Traditionen, Freizeitgestaltung bis hin zur Sicherheit zu erhalten
  • Kindergärten: Renovierungsarbeiten von Kindergärten ohne Mindestbetrag mit pauschalem Prozentsatz bezuschussen, neue Anreize z. B. mit Wald- und Naturkindergarten schaffen
  • Spielplätze: einmal wöchentlich durch Bauhof bei „Schmutz-Tour“ kontrollieren lassen und nötige Instandsetzungsarbeiten umgehend durchführen
  • Treffpunkte: Jugendräume in allen Gemeindeteilen schaffen und weitere Angebote für Jung und Alt ins Leben rufen, z. B. ein Bürgercafe, einen Jugendzeltplatz oder Wohnmobilstellplätze
  • Neubaugebiete: Wenn Altorte erschöpft sind, natürlich auch Neubaugebiete ausweisen, entsprechend dem bestehenden Beschluss „Innen vor Außen“ (siehe TOP 5 der Gemeinderatssitzung vom 14.05.2019)
  • Sanierungen: Gemeindeeigene Gebäude im Zuge der Dorferneuerung oder Städtebauförderung sanieren, auch hinsichtlich der Ökologie, Effizienz und Barrierefreiheit
  • Straßen und Kanäle: Durch Inanspruchnahme von Fördergeldern Kanäle sanieren und in dem Zug Straßenbeläge erneuern, sowie das Verlegen von Leerrohren berücksichtigen
  • ILEK: Im Schweinfurter Oberland weiter am ILEK arbeiten, um Fördervoraussetzungen für Zuschüsse speziell für finanzschwache Kommunen zu erfüllen
  • ÖPNV: Im Kreistag für das Ziel der stündlichen Fahrtmöglichkeit beim ÖPNV-Konzept des Landkreises kämpfen und guten Kontakt zum Landratskandidaten Florian Töpper, sowie den Kreistagsfraktionen der SPD und der Grünen nutzen

Wo lässt es sich realisieren?

Die Ziele gelten für die Gemeinde als Ganzes, somit für alle Gemeindeteile gleichermaßen. Die Umsetzung erfolgt in erster Linie auf Ebene der gesamten Gemeinde. Zudem werden Projekte Schritt für Schritt in einem Ort nach dem anderen realisiert. Unsere Gemeinde profitiert in jedem Fall als Ganzes davon.

Welche Vorteile bietet es?

Junge Erwachsene zieht es immer öfter weg von der Heimatgemeinde in die Ferne. Einmal weg, ist es deutlich schwerer, sie zurückzugewinnen. Mit allen genannten Zielen und Maßnahmen steigern wir die Attraktivität unserer Gemeinde für alle Generationen. Nur so kann es uns gelingen, diese bei uns zu halten und darüber hinaus Zuzüge zu generieren.


Weiterführende Informationen: